Jede Katze, jeder Kater zählt!

Die ersten fünf Kampagnen waren ein großer Erfolg! Daher haben die beteiligten Tierschutzorganisationen, der Kreis Düren und die beteiligten Tierärzte beschlossen, weitere Aktionswochen zur Kastration von Katzen und Katern durchzuführen. Die Herbst-Kampagne 2017 startet am 9. Oktober und läuft bis zum 3. November. Sie richtet sich an die privaten Besitzer von Katzen und Katern. Mindestens fünf Gründe zeigen deutlich, warum die Kastration für Stubentiger so wichtig ist!

  • Nur die Kastration verhindert sicher und dauerhaft ungewollten Nachwuchs bei Katzen.
  • Die Kastration verhindert die Dauerrolligkeit und damit verbundene Krankheiten, sowie die Geräuschbelästigung durch den „Katzengesang“.
  • Kastrierte Kater markieren deutlich weniger oder gar nicht mehr ihre Reviere.
  • Kastrierte Kater sind weniger aktiv in der Verteidigung ihres Reviers. Das führt zu weniger Kämpfen und Bissverletzungen. Das Risiko der Ansteckung mit Katzenleukose oder Katzenaids wird deutlich verringert.
  • Die Kastration sind einmalige Kosten, immer wieder Nachkommen zu versorgen ist deutliche teurer.

Reichen diese Gründe nicht schon aus?

+ Kostenlose Markierung und kostenfrei Registrierung bei FINDEFIX, das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes

Wer seine Katze/seinen Kater in den Aktionswochen durch einen der teilnehmenden Tierärzte kastrieren lässt, kann dieses Tier im Rahmen der Operation kostenlos mit einem Mikrotransponder eindeutig markieren und ebenso kostenfrei bei FINDEFIX, das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, registrieren lassen. Diese Markierung und Registrierung sind bereits in Aldenhoven, Düren, Jülich, Linnich, Merzenich, Niederzier und Titz durch die dort erlassenen Katzenschutzverordnungen zur Pflicht geworden. Sollten Sie noch in einer „katzenschutzlosen“ Kommune wohnen, so nehmen Sie die Gelegenheit jetzt besser wahr. Denn der Kreis Düren prüft gerade, ob eine solche Schutzverordnung kreisweit erlassen werden muss.

+ Hilfe für Katzenbesitzer mit geringem Einkommen

Katzen haben kein eigenes Portemonnaie, werden von ihren Besitzern dennoch innig geliebt und müssen kastriert werden. Bezieher von Wohngeld oder von Unterstützung nach dem SGB II oder SGB 12 können sich zur Erlangung einer finanziellen Unterstützung an die Tierschutz-Stiftung im Kreis Düren oder SAMT e.V. in Jülich wenden. Diese haben das Gebiet des Kreises Düren in der Betreuung aufgeteilt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sie haben eine Katze oder einen Kater? Diese/r ist noch nicht kastriert? Worauf warten Sie noch?